Gruppen

Bewusstheit durch Bewegung®

„Wir handeln dem Bild nach, das wir uns von uns machen. Ich esse, gehe, spreche, beobachte, liebe nach der Art, wie ich mich empfinde.“
Moshé Feldenkrais

 

Bei allen Kursen ist der Einstieg jederzeit möglich.
Bitte melden Sie sich vorher telefonisch unter 0175-75 69 025 oder per Mail an info@feldenkrais-schoeneberg.de.

Offene Gruppen

Di 11.00–12.00 Uhr
Di 17.30–18.30 Uhr
Mi 10.00–11.00 Uhr

Cheruskerstraße 32/I, 10829 Berlin
Kosten pro Termin: 12 €

Für Schwangere

Do 14.00–15.00 Uhr
Do 15.00–16.00 Uhr

St. Joseph Krankenhaus, Wüsthoffstr. 15, 12101 Berlin
Kosten pro Termin: 12 €

Feldenkrais nach der Entbindung
Fr 16.30–18.30 Uhr, 1–2 Mal im Monat

Fortlaufender Kurs

Do 19.30–21.00 Uhr
ab 06. September 2018
12 Abende für 72 (60) €
Kiezoase Schöneberg, Karl-Schrader-Str. 7/8, 10781 Berlin
Anmeldung unter Tel. 030 21730 202 (Kiezoase) oder per Mail an kiezoase@pfh-berlin.de

 

Die Feldenkrais-Lektionen mit ihren variationsreichen Bewegungsfunktionen im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen laden ein, sich zu erkunden, spielerisch ohne Vorbild und Nachahmung. Sie werden verbal angeleitet. Die Feldenkrais–Methode knüpft an das frühkindliche Erfahrungslernen an, das durch Neugier und Lust am Ausprobieren, dem Spiel mit der Schwerkraft, dem Versuch-und-Irrtum-Lernen geprägt ist. Eine tolle Art zu mehr Ruhe und Gelassenheit zu finden, zu mehr Selbstbewusstheit und Präsenz, zu mehr Leichtigkeit in Haltung und im Alltäglichen. Schön, sich der eigenen inneren Ordnung zu verschreiben, Schmerzen abklingen zu lassen und das individuelle Potential zu entfalten.

Die von Feldenkrais entwickelten Lektionen sind klar strukturiert und setzen sich aus vielen verschiedenen Bewegungen zusammen, Variationen zum Thema, die am Ende einen Bewegungsablauf ergeben, z.B. vom Rücken auf die Seite Rollen, den Kopf heben, vom Liegen zum Sitzen kommen… Meist ahnen die Probierenden zu Beginn der Lektion nicht, um welche Funktion es sich handelt. Das schafft einen Lernraum, in dem es möglich ist zu experimentieren, ohne ein bestimmtes Ziel anzustreben, ausser dem Experimentieren selbst.

„Daß eine Pause möglich ist zwischen der Entstehung der Denkfigur zu irgendeiner bestimmten Handlung und deren Handlung, bildet die physische Grundlage der Bewußtheit. Diese Pause ermöglicht es einem, das zu prüfen, was in ihm vorgeht, wenn seine Absicht zu handeln entsteht, wie auch während sie ausgeführt wird. Dass er sein Tun hinausschieben, d.h. die Zeitspanne zwischen der Absicht und deren Ausführung verlängern kann, macht es dem Menschen möglich, sich selber kennen zu lernen.“
Moshé Feldenkrais

 

Ein Beispiel zum Probieren

Wenn Sie auf einem Stuhl sitzen und über die linke Schulter sehen: Wie machen Sie das? Sie drehen den Kopf, die Augen und vermutlich auch die Schultern nach links. Probieren Sie, die Augen und Schultern nach links zu drehen, während Sie den Kopf nach rechts drehen. Was für weitere Konfiguartionen können Sie finden? Drehen Sie die Schultern nach rechts, während Sie Kopf und Augen nach links drehen…

Machen Sie diese Bewegung langsam, so dass Sie spüren können, in welche Richtung Ihre Augen, Ihr Kopf und Ihre Schultern drehen. Dabei differenzieren Sie diese Bewegungen von Ihrem ursprünglichen Schema.

Wenn Sie eine dieser Varianten so leicht ausführen können, wie Ihre ursprüngliche Bewegung, wiederholen Sie diese. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie die ursprüngliche Bewegung erneut ausführen?

Atmen Sie leichter, fühlen Sie sich größer?